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Charmy's duck - Entengeschichten

Charmy's Duck

Maybe it was my initiation here in the Philippines when I ate my first Balut (see my blog of November 13 2007). OK, there are many Pinoy and Pinay, which never ate that. Perhaps my first Balut was also my last one at the same time. Why? Last week I visited a family. Their daughter Charmy brought home a still very young duck. We called it Pato (Tagalog for duck). The still small duck is a cute little thing. Also I asked myself which of us has more hair on the chest – the duck or me. Charmy's mother said, the duck is still too small, that we can eat it for Christmas.


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I WISH

I wish...
I could change the world.
I wish there would be more life than death.
I wish there would be more sun than darkness.
I wish there would be more love than hatred.

I forgot my words
Which were with me
When I came here
I lost them

Tomorrow I'll look for them
Tomorrow I start to search for the words
Tomorrow I'll look for the truth
Tomorrow I'm going on writing

Why came to my mind the people,
Which wrote so much in their life
Anette von Droste-Hülshoff
Antoine de Saint-Exupéry
Bonhoeffer and Clemens Brentano

Also when I'm still far from YOU
I take your hands softly
And hold them close
I speak my silent words to YOU

There is still hope to find the words
There is still hope to write the words
There is still Love
There is YOU

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Ability to wait - Warten-Können

Ability to wait - Warten-Können

Actually I stay almost one year in the Philippines. Many things are almost the same comparing to Switzerland. We have differences too for sure.

In my project I need to take my time. Many people told me: “just take your time”. It sounds very easy and so friendly. In Switzerland I’d say they’re teasing me. But I’m still learning, that it seems they really mean it.

That’s one of the reasons why everything is going slowly here. Sure, also the heat coupled with humidity by over 30 degrees every day is a reason for slowing down. I remember when it was hot in Switzerland while working. Many people were suffering and complaining that it is impossible to work in these conditions.

Now I have to learn, to wait. I have to learn to slow down. I have to learn to be patient. I have to learn to that what I learned in my education not to do. I learned to be efficient always – I learned to be hurrying up all the time.

What I'm still learning is to take my time to understand, time to hear, time to take my time.
This I write while waiting on Christmas in Advent 2007.

en.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_Mandelbrot
www.mathematik.ch/anwendungenmath/fractal/julia/
gutenberg.soforthoeren.de/product.1370.Noch_einmal_ein_Weihnachtsfest.html

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Coup d'état

Lebendige Philippinen

Am Nachmittag des 29. November 2007 hat der Philippinische Senator Trillianes gemeinsam mit Militärs versucht, die amtierende Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo zum Rücktritt zu zwingen und damit die Regierung zu stürzen. Ggf wollte er selber das Präsidentenamt übernehmen, was nahe liegt.
Der Umsturzversuch wurde frühzeitig bemerkt und durch einen Polizei- und Militäreinsatz verhindert. Mit einem Radpanzer wurde das Portal des Hotels Manila Peninsula in einem aufsehenerregenden Einsatz gestürmt.
Damit wurde die Situation gleichzeitig auch schon wieder entschärft. Eine Ausgangssperre (Curfew) wurde von Mitternacht bis fünf Uhr morgens verhängt. Allerdings verlief diese ruhig und am folgenden Morgen wurde die Ausgangssperre auch schon wieder aufgehoben. Für den betreffenden Senator und die Militärs wird es noch ein Nachspiel geben.


Die Philippinische Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo Picture: MH


Trotz der Entschäfung hat die australische Regierung ihre Reiseempfehlungen für die Philippinen weiter verschärft und warnt vor grossen Menschenversammlungen oder Kundgebungen, die dazu neigen gewalttätig zu werden. Weiter werden die Reisenden aufgefordert überall vorsichtig zu bleiben.
Die gegenwärtige Landesregierung in den Philippinen gibt mir immer wieder zu denken. Dennoch bin ich überzeugt, dass ein echter Fortschritt nur dann möglich sein wird, wenn die nächsten Wahlen friedlich zu einer Entscheidung genutzt werden. Ich sehe keinen driftigen Grund, der einen Umsturz rechtfertigen würde.
Einmal mehr wird mir klar, dass die Philippinen - trotz Reichtum - ein noch sehr armes Land ist. Die Armut treibt manchmal Menschen zu Gewalttaten. Die hiesige Armut ist für westliche Menschen nicht selten beinahe unerträglich. Dennoch bleibt auch zu erwähnen, dass auch die Philippinen ein Wirtschaftswachstum haben. Leider profitieren davon oft nur wenige und viele Bedürftige sind vom Erfolg ausgeschlossen. Immerhin haben wir hier eine Presse- und Bewegungsfreiheit, die dem Westen nahe steht.
Man darf auch nicht vergessen, dass es z.B. in Frankreich immer wieder Krawalle gibt, die zerstörerisch sind. Die jüngsten Bahnstreiks in Deutschland oder die Streiks des öffentlichen Verkehrs in Italien geben ebenfalls ein alles andere als friedliches Bild von Europa aus meiner Sicht aus Südostasien. Immer wieder werden Menschen erschossen, ermordet oder durch Mobbing (Harassment) ausgegrenzt oder besser gesagt "vernichtet". Dies sage ich, um aufzuzeigen, dass die Philippinen nicht einfach ein unsicherer Archipel ist, sondern, dass ähnliche Entwicklungen überall zu entdecken sind. Für die Philippinen gilt dasselbe, was auch für andere Länder gilt: dass jedes Land Zeit für die Entwicklung braucht und die kann man vielleicht abkürzen, aber sicher nicht auslassen. Auch die Schweiz hat vor 700 Jahren mit Kämpfen begonnen und Konflikte wurden in Europa leider nicht immer gewaltlos geführt.
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